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Chronik 2020


Auch für FamilienZeit geht ein turbulentes Jahr zu Ende. In all den besonderen Herausforderungen, die das Jahr 2020 für uns alle bereit hielt, gab es auch viele schöne und ermutigende Momente, die uns als Team der FamilienZeit enger zusammengebracht und unsere Arbeit weiter vorangebracht haben.

Das ist nicht selbstverständlich und wir bedanken uns bei jedem unserer Mitarbeiter und bei jeder unserer Mitarbeiterinnen sowohl vor Ort als auch im Büro für die ungebrochene Einsatzbereitschaft und Leidenschaft für dieses wichtige Arbeitsfeld - besonders in diesem Jahr.

Als Gesamtteam starteten wir am 11. Januar wieder mit unserem traditionellen Neujahrsfrühstück in der Citadelle in der Mainzer Innenstadt. Kurz zuvor begrüßten wir als neue Kollegin im Büro Frau Dorothée Walthierer als kaufmännische Fachkraft im Bereich Personalwesen und Verwaltung. Ebenso absolvierte Anfang des Jahres eine junge Frau vom Maria Ward-Gymnasium ihr Schulpraktikum bei FamilienZeit. 


Im Februar tauschten sich die Integrations- und Entlastungskräfte in den verschiedenen Fachteams zu den Themen „Entwicklungsrückstand“, „Körper- und Sinnesbeeinträchtigung“, „geistige Behinderung“ und „sozial-emotionale Probleme“ mit ihren Bezugsbetreuerinnen aus. Auch begann die erste Supervisionswoche vom 04. – 06. Februar.

Im März stieg Frau Claudia Gildein wieder in der Integration ein und Frau Christiane Jobelius begann als neue Kollegin – ebenfalls in der Integration.

Am 06. März fand eine Diabetesschulung für einzelne Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen statt und unser neuer Dienstwagen wurde mit unserem Firmenlogo geschmückt.

Ab Mitte März lief das Leben – auch innerhalb von FamilienZeit – komplett anders als bisher. Der Lockdown aufgrund der Coronapandemie hatte für uns zur Folge, dass ein Teil unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kurzarbeit zuhause war und teilweise von dort aus „ihre“ Kinder per Mail und Telefon weiter unterstützen konnten. Einigen wenigen war es auch möglich, die Kinder im häuslichen Umfeld zu unterstützen und so etwas Entlastung in den angespannten Familienalltag zu bringen. Auch im Büro waren die Kollegen und Kolleginnen nur nach Absprache im Büro, so dass die Arbeit unter allen Hygieneauflagen weitergeführt werden konnte. Fortbildungen, Fachteams und Supervisionen konnten vorerst nicht stattfinden. Es kam in dieser Zeit zu keinen neuen Einstellungen, aber es gab auch keinen Stillstand bei FamilienZeit.

Am 04. Mai öffneten die Schulen teilweise wieder und unserer Integrationskräfte konnten in kleinen Schritten und in vielen Absprachen mit allen Beteiligten ihre Arbeit wiederaufnehmen. Auch die Situation im Büro entspannte sich, da wieder mehr Personen gleichzeitig anwesend sein konnten.

Am 17. Mai erschien ein Kurzbericht über FamilienZeit in der „Lokalen Zeitung Mainz“. Es schloss sich ein ausführlicher Bericht über die „Tägliche Hilfe im Schulalltag“ in der „Allgemeinen Zeitung Mainz“ an, der am 04. Juni veröffentlicht wurde. Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Anette Vogel und Herrn Marco Jung, die diesen Artikel durch ihre Bereitschaft zum Interview möglich machten.  


Fotograf + Urheber: Stefan Sämmer

Bevor wir in die Sommerpause gingen, konnten vom 16.-18. Juni erste Supervisionen unter allen Hygienemaßnahmen stattfinden.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen konnten sich zum Schuljahresabschluss über eine Sonderzahlung freuen und den Kollegen und Kolleginnen die teilweise in Kurzarbeit waren, wurde ein zusätzlicher Gehaltsausgleich gezahlt.

Nach der Sommerpause starteten wir mit neuen Maßnahmen und Kollegen und Kolleginnen in die zweite Jahreshälfte. Als neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Integration und Entlastung konnten wir unter anderem Frau Judith Beck und Herrn Stefan Haas begrüßen.

Auch nach den Sommerferien bestimmten die Hygienemaßnahmen die weitere Planung von Angeboten für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Erfolgreich konnten wir am 04.+05. September eine zweitägige Fortbildung zum Thema „Sinnvolle Wege im Umgang mit Stress“ mit 32 Teilnehmern durchführen. Die Fachteams für Integrations- und Entlastungskräfte fanden vom 08.-11. September in den Räumlichkeiten der AWO in Laubenheim statt, da dort der notwendige Abstand eingehalten werden konnte. Ebenso wurde ein Erste-Hilfe-Kurs mit 13 Teilnehmern vom DRK unter den besonderen Rahmenbedingungen in Drais durchgeführt.  


Wir sind dankbar, dass dies in dieser Form möglich war, so dass die qualitative Arbeit von FamilienZeit weiter auf dem gewohnten hohen Niveau umgesetzt werden konnte.

Im September konnten wir Herrn Aidan Vella als neuen Kollegen in der Integration begrüßen und Frau Claudia Bär als neue Kollegin in der Entlastung.

Am 11. September nahm FamilienZeit an der INKLUSIVA.digital teil. Anstatt eines geplanten Messestandes auf dem Unicampus, präsentierten Frau Treede und Frau Neunzerling die Schwerpunkte unserer Arbeit in einem Online Forum. 


Im Oktober feierten wir ein schönes Ereignis: Frau Schadwinkel ist seit 10 Jahren bei FamilienZeit ein vertrautes und viel geschätztes Gesicht! Wir gratulieren zum 10-jährigen Firmenjubiläum und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Im November stieg Frau Urszula Wolfram in der Integration ein, Frau Heidi Klemenz verließ unser Unternehmen, nachdem sie über mehrere Jahre kontinuierlich unsere Verwaltung unterstützte. Wir verabschieden sie in den Ruhestand und wünschen ihr nur das Beste für diese besondere Zeit. Vielen Dank für Ihren wertvollen Einsatz bei FamilienZeit!

Auch in diesem Jahr arbeiteten wir kontinuierlich daran, Integrationsmaßnahmen in Form von Hospitationen und Verlaufsgesprächen zu begleiten. Im engen Austausch mit Integrationskräften, Eltern und Lehrern/Erziehern wurden neue Maßnahmen gestartet, THPs und Entwicklungsberichte geschrieben und Teilhabekonferenzen geführt.

Wir freuen uns, wenn wir so dazu beitragen können, dass jedes Kind die individuelle auf den Bedarf angepasste Unterstützung erhält und ebenso, wenn eine Maßnahme erfolgreich beendet werden kann.

Zum Jahresende hat sich die Corona-Situation in Deutschland und in Mainz verschärft, noch einmal wird ein Lockdown kurz vor Weihnachten ausgerufen. Gemeinsam müssen wir sehr kurzfristig Änderungen berücksichtigen und wir wissen noch nicht wie die Voraussetzungen im neuen Jahr sind.

Trotz dieser neuen Situation, können sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen über eine Sonderzahlung zum Jahresende und einen zusätzlichen Erholungstag für Heilig Abend und Silvester freuen.

Wir sehen dem neuen Jahr 2021 zuversichtlich entgegen, konnten wir doch auch in diesem Jahr die Krise gemeinsam meistern und trotz allem Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Mainz und Umgebung auf ihrem Weg unterstützen.              

FamilienZeit gemeinnützige GmbH

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